Gossensass war schon immer Haltestation für Reisende, die den
Brennerpaß (1372m) überquerten. Es hatte seine Glanzzeit im Mittelalter durch den
Abbau von
Silber und
Blei im Pflerschtal, bis der Bergbau 1818 eingestellt wurde. Neuer wirtschaftlicher Höhepunkt um die Jahrhundertwende war die Erschließung durch die
Eisenbahn, als Gossensass zu einem der
bekanntesten Kurorte Tirols aufstieg.
In Gossensass scheint die Zeit zu Beginn des 19.Jahrhunderts - während der scheinbar romantischen Phase der Arbeiterschaft - stehen geblieben zu sein: Die unzähligen Knappenhäuser sind Zeitzeugen dieser Epoche und heute teilweise noch bewohnt. Daneben finden sich in Gossensass noch die gotische
Knappenkapelle St. Barbara aus dem 15. Jahrhundert und die
Burgruine Straßberg.
Für Ihren
Urlaub in Gossensass.
Informationen zu Gossensass. Finden Sie
Hotels und
Pensionen in Gossensass.
"Eisacktaler Kost" - Spezialitätenwoche
Zu Beginn des Frühlings laden die
Eisacktaler Gastbetriebe zur "Eisacktaler Kost" ein. In dieser Woche bemühen sich die Wirte von Gossensass bis nach
Klausen, aus einheimischen, oft schon vergessenen Rezepte, typische Köstlichkeiten auf den Tisch zu zaubern. Bekannt sind vor allem die Eisacktaler Weinsuppe und die "Schlutzer", mit Spinat gefüllte Teigtaschen, die als beste Schlutzkrapfen von ganz Südtirol gelten.
Tourismusverein Gossensass
Ibsenplatz 2 - 39040 Gossensass
Tel: +39 0472 632372
Fax: +39 0472 632580
E-mail: info@gossensass.org
Empfehlenswert ist für den Besucher der
Gottschalkweg (der übrigens NICHTS mit dem bekannten deutschen Entertainer zu tun hat!): Von Gossensass startend, die
Uferpromenade entlang, dann der Abzweigung Vallming folgend taleinwärts (etwa 1/2 Stunde Aufstieg), bei der Kreuzung "Gottschalkweg" links abbiegen. Man kann den Weg ...
[weitere Infos]