Völs in Südtirol

Völs am schlern

Völs

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Das Gemeindegebiet von Völs erstreckt sich vom Eisacktal bis zum Schlernplateau und nimmt auch einen großen Teil des Tiersertales mit der Streusiedlung Völser Aicha ein. Funde aus der Kupferzeit belegen, dass das Völser Gemeindegebiet bereits im 4. Jahrtausend v.Chr. besiedelt war. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Gemeinde als „Fellis" im Jahre 888.

 

Schon sehr lange ist Völs ein beliebtes Erholungsziel der Bozner Bürger, die hier mit Heubädern Entspannung und Verwöhnung während der Sommerfrische suchten. Grund dafür ist auch die unbeschreibliche Schönheit der Landschaft, wo Hügellandschaften, Hochebenen und Gebirgswelt sich abwechseln. In den 70er Jahren wurde die Gegend zum Naturpark erklärt.

 

Am Fuße des Schlern, Südtirols bekanntestem Berg und Wahrzeichen mit charakteristischem Profil, liegt das Völser Hochplateau - wie geschaffen für ausgedehnte Wanderungen, nach denen man sich am Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lässt. Abends erzählen sich die Einheimischen die Sagen über Kobolde, Geister und Schlernhexen, die hier ihr Unwesen treiben sollen.

 

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Sehenswürdigkeiten in Völs

Schloss Prösels
Die mittelalterliche Burg wurde erstmals in einer Urkunde des Jahre 1279 erwähnt. Für Besichtigungen zugänglich finden hier außerdem während der Sommermonate zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Die Räumlichkeiten sind bestens restauriert und beherbergen die berühmte Batzenhäusl-Sammlung oder die interessante Waffensammlung aus dem 19. Jahrhundert.
Schloss Prösels: Tel +39 0471 601062
Sekretariat: +39 0471 971870

Die Pfarrkirche zu unserer Lieben Frau
Architektonisch mit dem Dorfbild verbunden, erhebt sich die Kirche auf der höchsten Stelle des Dorfes. Bewundernswert sind das romanische Kruzifix (um 1200), der Flügelaltar aus der Barockzeit mit neugotischen Ergänzungen, die Rokokokanzlei und die Orgel aus dem 18. Jahrhundert.

Kirchen, Kapellen und Bildstöcke
Wer mit offenen Augen durch die Kulturlandschaft von Völs wandert, erblickt zahlreiche Kirchen, Kapellen, Bildstöcke und Baudenkmäler.

St. Johann und St. Katharinakirchlein in Völser Aicha
Die St. Johann Kirche wurde 1250 erstmals erwähnt. Bei der Restaurierung 1979 wurde in der alten Apsis ein Wandgemälde aufgedeckt: Majestas Domini, umgeben von den Evangelistensymbolen und zwei musizierenden Engeln. Vom 1293 erstmals erwähnten Kirchlein sind nur mehr die Mauern des Langhauses und der untere Teil des Turmes erhalten. Besonders sehenswert ist das Wandgemälde an der südlichen Außenwand, das Szenen aus der Legende der heiligen Katharina zeigt.

Deutsche Version: VölsVersione italiana: Fie-allo-Sciliar-
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