Sand in Taufers Südtirol
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Majestätisch und mysteriös präsentiert sich die Burg Taufers und thront stolz über Sand in Taufers, dem Hauptort des Tauferer Tales. Süß und herb, geheimnisvoll und offenbar, eingebettet zwischen die gläsernen Spitzen der Gletscher und die bleichen Gipfeln der Dolomiten.
Flache und breite, weite und ebene Felder präsentieren sich unter der Ritterburg, um dann in steil ansteigende Wälder überzugehen bis hin zu der mächtigen weißen Spitze des Hochgall (3.450m).
Der weltberühmte Abenteurer, Bergsteiger und Extrembergsteiger Hans Kammerlander ist hier in der Nähe im Dörfchen Ahornach aufgewachsen, in einem Tal, das trotz seiner Nähe zum Gletscher ein sehr mildes Klima hat. Grund dafür sind die mächtigen Bergketten, die vor den kalten Nordwinden schützen. Die Wildbäche, die hier scharf in die Berglandschaft einschneiden, sind Begleiter, Ausgangs- und Zielpunkt bei Wanderungen und Spaziergängen auf Höhenwegen mit atemberaubenden Ausblicken. Besonders der Hartdegenweg am Naturpark der Rieserfernergruppe, die Kassler-Hütte und der Hochgall bieten hier unvergessliche Höhepunkte.
Im Winter beeindruckt die Einsamkeit und unendliche Weite die Tourengeher. Pistenstürmer können sich hier auf ruhigen und gepflegten Pisten austoben und sich am beeindruckenden Schauspiel der Berge ergötzen.
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Sehenswürdigkeiten in Sand in Taufers
Schloss Taufers
Die Burg ist eine der schönsten und größten ganz Tirol. Einst im Besitz der Herren von Taufers verfiel sie nach deren Aussterben und wurde dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts wiederhergestellt.
1977 erwarb das Südtiroler Burgeninstitut das Schloss.
Die teils romansiche, teils gotische Anlage ist fast vollständig für das Publikum zugänglich. Das Schloss besitzt 64 gut eingerichtete Räume, Pacher-Fresken in der Kapelle, gotische und Renaissanceschränke, Rüstungen und eine große Bibliothek. Weiters können die Besucher den Gerichtssaal, den Wohnturm mit Folterkammer und Richtstätte, das Gefängnis, die Waffenkammer und den Rittersaal bewundern.
Pfarrmuseum Taufers
Das Museum wurde in einem Kornkasten aus dem Jahre 1559 errichtet. Hier wurde bis ins frühe 19. Jahrhundert der Getreidezehent an die Richter und Pfarrherren entrichtet. Danach wurden im Obergeschoß Kunstwerke abgestellt, während das Erdgeschoß als Stall diente. Schließlich wurde der Kornkasten zum Museum umfunktioniert.
Ausgestellt sind Kunstwerke aus den Tauferer Kirchen und Kapellen.
Auskünfte: Richard Ignaz Rieder, Tel. +39 0474 678060
