Deutschnofen Südtirol.
Der Latemar ©Othmar Rederlechner |
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Deutschnofen liegt auf einem sonnigen Hochplateau, eingebettet zwischen dem Rosengarten, dem Latemar und dem Zanggen, Berge, welche zweifelsohne zu den schönsten der Dolomiten gehören. Neben der herrlichen Aussicht und der sanften Landschaft des Hochplateaus ist im Sommer Wandern und Bergsteigen, im Winter Skifahren in Obereggen, am Latemar und am Karerpass angesagt.
Rodelpisten und bestens präparierte Langlauf Loipen lassen das Herz jedes Wintersportfans höher schlagen.
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Sehenswürdigkeiten in Deutschnofen
Pfarrkirche St. Ulrich
Die spätgotische Pfarrkirche besitzt einen Flügelaltar, der Torbogen hingegen ist neugotisch. Der Flügelaltar befand sich ehemals in der Bozner Pfarrkirche, und kam nach deren Barockisierung nach Deutschnofen. Zuerst ein wenig skeptisch gegenüber diesem Umzug, sind heute das Dorf und die Umgebung sehr stolz auf den Altar.
Die fünf Holzreliefs fügen sich wunderbar in den Hoch- und Seitenaltar, während das ganze Werk vom schönen Netzgewölbe der Decke überspannt wird.
Kapelle der Heiligen Helena
Den Schlüssel zur Besichtigung der Kapelle erhält man nebenan im Kreuzhof. Die Kapelle stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die wunderbaren Fresken im Innern (aus dem Jahre 1410) wurden von Schülern der einflussreichen Bozener Schule gemalt. Die eindrucksvollen Szenen stammen aus dem Alten und Neuen Testament.
Wallfahrtskirche Maria Weißenstein
Diese berühmte Kirche liegt an einem flachen Hang südlich von Deutschnofen. Die Legende besagt, dass ein Bauer vom nahe gelegenen Weißensteinerhof, von der Maria selbst nach einem Sturz in die Schlucht gerettet worden war. Er bedankte sich daraufhin mit dem Bau der Kapelle. Die Legende wurde schnell verbreitet und es begannen viele Menschen, die auf der Suche nach Heilung waren, nach Maria Weißenstein zu pilgern.
Die kleine Kapelle wurde 1561 durch eine größere Kirche ersetzt. 1718 übernahm der Servitenorden die Kirche und im Jahre 1753 wurde Maria Weißenstein erneuert und barockisiert. Ende 18. bis Mitte 19. Jahrhundert verlor der Orden seinen Einfluss, und Kloster wie Kirche wurden unglücklicherweise teilweise ihres Schmuckes beraubt.
Neben der alten Kapelle befindet sich die Sammlung der Gaben, die von den Pilgern im Laufe der Zeit der Kirche geopfert wurden.


